BIOGRAFIE

Işık Ece Tezgel Gönül wurde 1984 in Ankara, Türkei geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht von Kemal Eroğlu im Alter von drei Jahren. Mit erfolgreicher Ablegung der Aufnahmeprüfung des Staatlichen Konservatoriums an der Hacettepe Universität Ankara hatte sie sich qualifiziert, eine Schülerin von Prof. Ayşe Savaşır Ekşi zu werden, die ihrerseits eine Schülerin von Wanda Landowska war.

Noch während ihrer Studienzeit am Konservatorium spielte sie in den Jahren 2000-2006 in der britischen Botschaftskapelle und in verschiedenen Konzerten und Zeremonien Kirchenorgel.

In den Jahren 2001-2004 erteilte sie in Kursen der ODTÜ Koleji Geliştirme Vakfı (Stiftung für Kollegentwicklung) Klavierunterricht.

Im Jahre 2001 studierte sie Klavier bei Prof. Anatol Jagoda, und 2002, während ihrer Tätigkeit in Sommerschulen und ihrer Meisterklasse hatte sie die Gelegenheit mit bekannten Namen wie Idil Biret, Andrzej Jasinski und Mehmet Okonşar zu arbeiten.

Ihr Studium am Konservatorium schloss sie im Jahre 2005 mit Auszeichnung ab.

Im Jahre 2006 qualifizierte sie sich, an der Zürcher Hochschule der Künste ihr Masterstudium fortzusetzen, nach dem sie am Masterklavierunterricht von Prof. Karl-Andreas Kolly teilnahm.

Sie studierte mit Marc Kissoczy Orchesterleitung im Nebenfach, mit Alwin Pfister Unterrichtsmethodik Fachdidaktik, Musikdidaktik Martina Bovet, mit Heiko Freund Pädagogische Psychologie, mit Horst Hildebrandt psycho-physiologisches Vorspiel und Vorsingtraining, Cembalo mit Michael Biehl und Alexander-Technik mit Sylvia Baumann.

Sie hat außerdem, einschließlich Klavierbegleitung zur Stimme, bei Hans Adolfsen und Daniel Fueter, Matthias Weilenmann, italienische Kammermusik aus dem 17. Jahrhundert studiert Sie hat auch mit Felix Profos im Studio für Neue Musik Live-elektronische Musik studiert.

Sie lernte bei Corrado Bossard als zweites Instrument Trompete spielen. Im November 2008 arbeitete sie mit Roy Howat in seiner Masterklasse.

Nach Abschluss ihres Vollzeit-Master-Studiengangs erhielt sie im Jahr 2008 ihr Diplom als Konzertpianistin. Von 2008 bis 2010 studierte sie Instrumentalunterricht in Musikpädagogik.

Nach Abschluss ihrer akademischen Ausbildung in der Schweiz, kehrte sie wieder zurück in die Türkei wo sie zur zeit in İzmir lebt.

In den letzten zwei Jahren hat sie an der Yaşar Universität YÜSEM Musikschule und auf der Çamlaraltı Kunsthochschule in Izmir gearbeitet. Derzeit Işık Ece Tezgel Gönül wirkt auch als aktive Solistin in der Kammermusik- und in Duo-Konzerten sowohl innerhalb des Landes als auch im Ausland mit.

UNTERRICHT

In Sachen Unterricht

Klavierausbildung im Vorschulalter;

Einige meiner Schüler fingen mit der Ausbildung am Klavier mit drei Jahren an. Bei meinen Schülern der Altersgruppe von drei Jahren achte Ich insbesondere am Anfang darauf, dass sie mit ihren Eltern am Unterricht teilnehmen. Dadurch werden sie beeinflusst, das hier bei mir Erlernte zuhause gemeinsam mit den Eltern zu verfestigen. Die Konzentration kann in diesem alter sehr schnell nachlassen deshalb bemühe ich mich waehrend meinem Unterricht verschiedene Lehrmittle einzusetzen.

Ich sorge dafür, dass sie sich konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit auf die Sache richten, in dem ich sie mit Farben und Formen, mit Bewegung und Spielen auf die Musik orientiere, sie die Tasten anfassen lasse, wobei ich sie in ihrem Bewegungsablauf nach Möglichkeit nicht einschränke, um ihrer Kreativität nicht abzustumpfen.

Das wichtigste dabei ist, dass ich ihnen unbedingt das Instrument erkläre. Mit dieser Vorgehensweise erhalte ich sowohl von den Kindern der Altersgruppe 3-6 Jahren als auch von deren Eltern positive Resonanz, weshalb ich nicht sofort anfange ihnen die Noten beizubringen; ich lasse ihnen eine gewisse Freiheit. Gewiss ist das Singen eine weitere, wichtige Angelegenheit, was unserem Musikunterricht einen wichtigen Beitrag leistet.

7 Jahre und älter;

Bei den Siebenjährigen handelt es sich um eine Altersgruppe, die den Schulbesuch aufgenommen und mit den Klassenkameraden eine bewusste Kommunikation aufgenommen haben und den Begriff der "Hausaufgaben" nun kennen und lernen, was Verantwortung ist. Aus diesem Grunde bin ich bestrebt, den Unterricht jeweils individuell zu führen. Die Kinder tun sich bei ihren Familien schwer, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Sobald die Kinder Noten lesen können, lasse ich sie sowohl die gespielten Werke als auch die separaten Solfège-Bücher (Solfeggio)* unbedingt lesen, wobei sie sich die Noten anhören und denselben Ton mit ihrer eigenen Stimme wiedergeben müssen. Hierbei handelt es sich um eine der Vorgehensweisen, die gute Ergebnisse liefert und das Notenlesen beschleunigt. Im weiteren Verlauf bringe ich ihnen das Dechiffrier–Lesen* bei, gefolgt von Rhythmusarbeit. Ich achte auch streng darauf, dass sie mit dem Reichtum ihrer Phantasie unbedingt improvisieren. Ab dem siebten Lebensjahr spreche ich mit ihnen über Komponisten und rege sie an, ihre eigene Meinung zur Sprache zu bringen.

15 Jahre und älter;

Junge Musiker dieser Altergruppe bedürfen bezüglich der Spieltechnik am Klavier Unterstützung. Da die Körperstruktur sich entwickelt und ändert, weisen die Hände und das Bewusstsein ebenfalls Veränderungen auf, weshalb ich verstärkt auf die Fingerübungen eingehe und sie auf Tätigkeiten verschiedener Stufen orientiere (Etüden, Notenscala und aufgelöster Akkord [Arpeggio]), wobei ich neben der Theorie und der Harmonielehre sehr auf die Interpretation achte.

Da ich in der Schweiz eine Ausbildung in verschiedenen Musikzweigen erhalten habe, ermöglicht es mir, neue Techniken und moderne Anwendungen einzusetzen bei denen insbesondere Kinder der jüngeren Altersgruppe sich bei den Übungen nicht langweilen und schnell vorankommen. Bei den Unterrichtsstunden mit Jugendlichen nehmen wir uns neben der klassischen Musik auch Zeit einige Lieblingsstücke zu Interpretieren die sie gerne anhören. Bei meiner Unterrichtsgestaltung gebe ich mir Mühe, verschiedene Methoden einzusetzen. Ich achte auch darauf, die Noten, insbesondere neue Methoden mitzuverfolgen. Leider sind in unserem Land allerdings sehr wenige Lehrer vorhanden, die in diesen Angelegenheiten ein Bewusstsein aufbauen. Es ist sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche so viele verscheiden Werke wie nur möglich kennenlernen und diese auch spielen.

Bei jedem Jahresabschluss und vor der Zeugnisausstellung organisiere ich gemeinsam mit meiner Klasse Sonderkonzerte. Es ist sehr wichtig, dass die Kinder auf die Bühne kommen und diese Begeisterung, diese Erfahrung erleben. Dieser Tag hat stets einen besonderen Stellenwert in den Erinnerungen. Ferner bereite ich die Schüler auf die TALENTPRÜFUNGEN der KONSERVATORIEN, PRÜFUNGEN der LONDON COLLEGE OF MUSIC auf die OBERSCHULEN der BILDENDENKÜNSTE sowie auf die PRÜFUNGEN der PÄDAGOGISCHEN FAKULTÄTEN vor. Bei Bedarf an Vorbereitungskursen, kann dies zweimal die Woche erfolgen.

Ich bin der Meinung, dass der Lehrerberuf Geduld, Verantwortung und Hingabe erfordert und keinerlei Maß angelegt werden kann, weshalb ich stets bemüht bin, meine Arbeit mit großer Sorgfalt umzusetzen. Mein Wunsch ist, dass meine Schüler, welchen Beruf sie auch ergreifen mögen, niemals aufhören, Klavier zu spielen. Ich wünsche, dass die Musik in ihrem Leben einen unendlich gesonderten Platz einnimmt.

* Dechiffrierlesen, spielen vom Blatt: Die Noten auf den ersten Blick spielen können.

* Solfeggio: Die Tätigkeit, die Notenbezeichnungen mit dem betreffenden Ton zu lesen.

KONTAKT

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